Ivory MacIntyre
Autorin /Author

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Hier veröffentliche ich alsbald weitere Details zu Hintergründen und der Welt von "Kelch der Toten".

Fenhole war eine mittelgroße englische Stadt im nördlichen Suffolk. Nördlich der Stadt erstreckte sich der gewaltige Steinkreis aus vergangen Zeiten, in denen sich die Geheimnisse alter Mächte in dichtem Nebel verbargen. Jahrhunderte zuvor, als das Wissen um Zauberei schon längst in Märchenbüchern verschwunden war, siedelten Menschen inmitten der großen Monumente. Dann geschah etwas, was sich  niemand erklären konnte: Nebel und Wasser trieb die Siedler aus dem Steinkreis und zwang sie südlich davon, die Stadt Fenhole neu zu erbauen. Die verlassenen Ruinen gingen als Old Fenhole in die Annalen ein.

Doch die Gerüchte und Erzählungen von Geisterscheinungen beflügelte die Fantasie der Stadtbewohner. Sie begannen das bewaldete Gebiet um die Menhire zu meiden, weil sie magische Wesen darin fürchteten. Trotz des Siegeszugs der Wissenschaft und der Aufklärung ließen sich bizarre Ängste vor Wechselbälgern und teuflischen Gestalten nicht gänzlich aus dem Stadtleben entfernen.

Als im November 1904 tatsächlich riesige, schwarze Hundewesen mit grün leuchtenden Augen aus den Nebeln erschienen, glaubten viele Menschen, dass sich das Tor zur Hölle im Zentrum der Steine geöffnet habe und die Bewohner der Stadt in die Verdammnis führen würden.

Niemand in Fenhole konnte ahnen, dass es viel schlimmer kommen würde...


Glossar und Hintergründe:

Die Welt spielt im Jahre 1904 in einem fiktiven England, welches sich stark am viktorianischen England orientiert. Der Fokus der technischen Weiterentwicklung liegt mehr auf den Dampfmaschinen, weshalb "Dampfkutschen" und "Dampfpanzer" erwähnt werden. Dennoch finden sich viele Parallelen zu realen Erfindungen und Entwicklungen, die es um 1904 tatsächlich so gegeben hat.

Da es einige Fragen zur Authentizität gab, hier die kurzen Erläuterungen:

Jeans:  Auch wenn "Jeans" erst ab 1920 geläufig waren, so war diese Hose schon vorher in England bekannt. 1873 begann Levi Strauss mit Jacob Davis das Baumwollgewebe mit Nieten zu verstärken und den Stoff mit einem blauen Farbstoff aus Genua (Franz. Gênes) zu färben. Aus der anfänglich französischen Bezeichnung "Bleu de Gênes" wurde 1920 die "Blue Jeans" (diese Bezeichnung behielt er bei, auch als Levi Strauss auf den Farbstoff Indigo zurück griff)

Parka: In England trat das Wort schon 1780 auf und stammte ursprünglich aus dem samojedischen der Nenzen. Im deutschen Sprachgebrauch wurde das Wort 1836 aufgenommen. Demnach stammt es aus der Sprache der Eskimos.

Panzer: Frühe Entwürfe dazu gab es schon 1855 und das erste Panzerfahrzeug wurde 1906 gebaut. In der Welt der "Kelch-Trilogie" sind Panzer zwar rar, aber ein einsatztaugliches Kriegsgerät welches mit einer modifizierten Dampfmaschine angetrieben wird.

Croissant: Schon Charles Dickens schrieb über Croissants.

Gatling-Waffen: 1861 wurde diese automatische Schusswaffe von Richard Gatling entwickelt. Der Nachlademechanismus wird durch die Rotation der um eine Drehachse angeordneten Läufe betrieben. Dabei werden die Patronen in einem Munitionsband durch die Drehbewegung automatisch in den Lauf gezogen und abgefeuert, so dass eine schnelle, konstante Schussfolge möglich ist.



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